Burgen und Schloesser
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Zum Ende der Seite springen Schlesische Schlösser 2012 25 Bewertungen - Durchschnitt: 5,12
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frank frank ist männlich
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Schlösser Schlesische Schlösser 2012 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ich möchte Euch in diesem Jahr jeweils einmal im Monat auf eine bildliche Auslandsreise nach Schlesien mitnehmen. Dort war ich leider noch nicht, aber der Kalender mit den Schlesischen Schlössern ist so toll gemacht und die ausgewählten Objekte so ansehnlich, dass ich diese hier im Einzelnen vorstellen möchte.
Die scharfen Fotos sind von Marek Maruszak und der Kalender, den ich bei Geschenkideen zu Weihnachten schon mal vorstellte, aus dem Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn.
Hier gleich mal das Titelfoto mit dem Schloss Pless.



Das Schloss Pless oder auch Pleß (poln. Pszczyna) liegt in der gleichnamigen Stadt etwas 35 km von Kattowitz entfernt.
Etwas Hervorragendes gleich am Anfang. Im Jahr 2011 wurde das Schlossmuseum in Pless in der Kategorie Schlösser und Paläste – Perlen der Architektur im Wettbewerb auf Rang 2 platziert. Alle Achtung und Glückwunsch!!
Die Besitzer, die Fürsten von Pless, stammen aus dem Hause Hochberg-Fürstenstein. Bereits 1848 wurde Hans Heinrich X. Reichsgraf von Hochberg-Fürstenstein in den Fürstenstand erhoben.
Als Vorbesitzer liest man Namen wie Johann Erdmann Reichsgraf von Promnitz oder Friedrich Erdmann Fürst von Anhalt-Köthen.
Als Sommer- und Jagdschloss dienend, kam ab 1865 auch eine fürstliche Wisentzucht hinzu.
Hoher Gast in einer schwierigen Zeit (1915-1917) war Seine Kaiserliche Hoheit Wilhelm II. Damals wurde das Schloss als Hauptquartier genutzt.
Das Fürstentum Pless erlosch im Jahre 1922 mit der Übergabe an Polen. Schloss und Ländereien gingen nach der Wende nicht wieder in den Besitz des heutigen Fürsten Bolko trotz großem Bemühens zurück.

Hier gibt es mehr Infos auch in Deutsch.
http://www.zamek-pszczyna.pl/?q=node

Und schon kommen wir zum Januar mit dem Schloss Moschen (poln. Moszna) im Kreis Neustadt.





Kurz zum Schloss Moschen
- 1764 kaufte Friedrich II. diese und andere Ländereien und verlieh diese an General von Knobelsdorff
- 1768 wurde von General von Knobelsdorff der Grundstein für ein Schloss im Stil des französischen Barock errichtet
- 1896 (Nacht 02./03.Juli) brannte das Schloss aus, Graf von Thiele-Winkler (damaliger Besitzer) ließ das Schloss leider in veränderter (zeitlich angepasst) Form wiederaufbauen
- 1900 Anbau des Ostflügels im neogotischen Stil
- 1912 bis 1914 Erweiterung mit dem Westflügel im gleichen Stil
- nach 1945 Enteignung der Familie von Thiele-Winkler durch die Rote Armee
- Einrichtung verschiedener Institutionen, z. B. befindet sich heute eine Nervenklinik im Schloss
Hier noch ein Bild von der Diele des Schlosses, die den Brand fast unbeschadet überstanden hat.



Noch eine erwähnenswerte Sache. Das Schloss hat so viele Räume, wie das Jahr Tage hat (365). Natürlich dieses Jahr ist wieder eine Ausnahme!!
Leider habe ich in der Kürze der Zeit nur auf Wiki zurückgreifen können! Ich hätte gern mehrere Quellen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Moschen


Schlesienfans kennen es, aber die die noch mehr wissen wollen, es gibt vom Flechsig Verlag „Schlesien Land der Schlösser“ in 2 Bänden.




Ich freue mich schon auf den nächsten Monat.

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Burgen- und Schlösserfreund frank
16.01.2012 09:17 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Nach Schlesien würde ich ja auch gerne mal.....das zweite Schloss sieht aus wie im Märchen.

Danke fürs zeigen. Freude

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16.01.2012 15:18 BurgfräuleinMS ist offline E-Mail an BurgfräuleinMS senden Homepage von BurgfräuleinMS Beiträge von BurgfräuleinMS suchen Nehmen Sie BurgfräuleinMS in Ihre Freundesliste auf
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RE: Schlesische Schlösser 2012 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Freude Herzlichen Dank, lieber Frank Freude

Das - finde ich - ist eine gute Idee von Dir!!! fröhlich

Gerne habe ich mir die Fotos angesehen und den
interessanten Bericht gelesen... Wirklich toll!!!

Was ich jedoch einfach klasse finde ist dieses:

Zitat:
Noch eine erwähnenswerte Sache.
Das Schloss hat so viele Räume, wie das Jahr Tage hat (365).


Ich denke, das wäre ein stundenlanger Aufenthalt, wenn
wir uns alle Räume dort ansehen wollten...
Und damit meine ich... wirklich ANSEHEN und nicht nur kurz
durch rennen... fröhlich

Was sicher auch toll wäre... dort verstecken zu spielen...
Bis wir da jemanden wieder finden... Oh weia... ich wieder...
Aber ich haben eben immer gleich so tolle Ideen... 8o

Das zweite Schloss ist - wie Susanne schon sagt - traumhaft!
Aber eigentlich gefallen mir beide gleich gut... Bin schon so
gespannt auf Deinen nächsten Beitrag! hurra

Lieben Gruß von der
überaus liebreizenden
Brunhilde - Bruno - Bruni
Freude Freude (B)engel Freude Freude

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22.01.2012 17:47 Brunhilde ist offline E-Mail an Brunhilde senden Homepage von Brunhilde Beiträge von Brunhilde suchen Nehmen Sie Brunhilde in Ihre Freundesliste auf
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Text Geduld Bruni!! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Burgen- und Schlösserfreunde, Hallo Bruni!!

Ein bisschen Geduld musst Du noch haben Bruni, denn bis Februar sind es noch einige Tage.

Übrigens würde ich in dem Schloss nicht Verstecken spielen, denn wie oben schon erwähnt, dort ist eine Nervenklinik!! Ich möchte nicht wissen wen oder was man da alles findet!! zwinkgrins

Ich habe zum Titelblatt ( Schloss Pless) noch eine alte Ansicht der Rück- bzw. Seeseite gefunden. Hier ist sie;





Geduld Bruni, bis zum Februar!!

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Burgen- und Schlösserfreund frank
23.01.2012 10:44 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Schlösser Februar 2012 - Schloss Fürstenstein Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ja so ein Monat hat nicht viele Tage und der Januar 2012 ist schon wieder Geschichte. Kommen wir also zum Februar, mit dem größten schlesischen Schloss, Fürstenstein (poln. Zamek Ksigz oder eben schlesisch Ferschtensteen). Es liegt in der Nähe von Waldenburg (poln.Walbrzych) in Niederschlesien und soll sogar das drittgrößte Schloss in Polen sein (nach Marienburg und Wawel in Krakau!).

Hier nun das Kalenderblatt vom Februar 2012 und eine ältere Ansicht vor der Renovierung und Rekonstruktion.






Und auch noch einen echten Duncker zur Ansicht;



"Kurz" zur Geschichte; Erste Erwähnung fand Fürstenstein, im Lauf der Geschichte auch Wistenberch, Vorstinberech, Vorstinburg und Fürstenberg genannt, im 13. Jahrhundert. Ein Vorgängerbau wurde 1263 zerstört und durch den Herzog von Schweidnitz (Bolko I. der Strenge) von 1288 bis 1292 wieder aufgebaut. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts liegt wohl der Ursprung der vom Grundriss unregelmäßigen Oberburg mit einem damaligen Bergfried von 30 Metern Höhe! Die davor befindliche Niederburg weist noch spätgotische Bauten wie den Matthias-Flügel auf. Nach dem Tod Bolko II. 1368, der ein Neffe des polnischen Königs Kasimir III. des Großen war, und seiner Frau Agnes von Habsburg 1392, ging das Herzogtum direkt an die böhmische Krone.
Im Jahre 1428/1429 wurde die Burg von den Hussiten erobert. Eine Zerstörung fand erst im Jahre 1482 durch die Schweidnitzer Bürgerschaft unter Georg von Stein statt. Konrad I. von Hoberg (seit 1714 Hochberg) übernahm 1509 die Burganlage. Aus diesem Hause möchte ich noch den bedeutendsten Vertreter kurz vorstellen. Hans Heinrich XI. Fürst von Pless und Reichsgraf von Hochberg war Mitglied im preußischen Oberhaus und kaiserlicher Oberjagdmeister. Er wurde 1905 von Kaiser Wilhelm II. zum Herzog von Pless ernannt! Eigentümer blieb bis 1941 die Familie Hochberg (Abgabe wegen Überschuldung), sie nutzten das Schloss aber seit 1928 nicht mehr. Interessant war das Schloss auch für die SS. Sie wollte nicht nur eine Luftwaffenschule einrichten, sondern auch das Kellersystem als Lager-, Aufenthalts- und Führungsort höherer und höchster Führungsstäbe ausbauen („Projekt Riese“). 1943 zog die Dienststelle „Organisation Todt“ ins Schloss ein, dass nur zur Erwähnung, näher darauf eingehen möchte ich hier nicht!! Leider wurde durch die Umnutzung viel vernichtet, z.B. die Innenarchitektur des „Krummen Saales“ oder die Nutzung des Ballsaales als Hauptquartier! Ich denke hier auch an die Zerstörung des fürstlich Schwarzburgischen Schlosses in Thüringen!! Die SS hatte nicht viel mit Denkmalpflege zu tun. Die Tunnel (Gangsystem) wurden von KZ-Häftlingen (ca. 3000) aus dem Außenlager Riese unter größter Geheimhaltung (geheime Geheimsache!!) errichtet und hatten eine Gesamtlänge von etwa 2 Kilometer. Diese Gänge werden heute zum Teil durch das Geophysikalische Institut PAN mit ihren Gravimetrie-Messgeräten genutzt und auch teilweise durch touristische Führungen öffentlich gemacht.
Noch kurz zur Nachkriegsnutzung; Nach dem die Rote Armee das Schloss geplündert hatte, zog von 1946 bis 1948 die Direktion für Kohleindustrie ein und anschließend der Verband Arbeitsgenossenschaften (was es alles gab??). Ab 1971 war das Schloss Sitz des Kreiszentrums für Sport, Touristik und Erholung in Waldenburg (WaBbrzych). Bis 01.06.1990 saß hier das wojewodschaftliche Kultur- und Kunstzentrum ’’Zamek Ksi|’’, dann ging es in das Eigentum der Stadt Waldenburg (WaBbrzych).

Ich möchte noch kurz auf den Garten und den Landschaftspark unterhalb des Schlosses eingehen. Die Gärten wurden terrassenförmig, bedingt durch die Lage am Berg, angelegt. So entstand ein ganzes Gartenensemble aus Wasserterrasse, Floraterrasse, Kastanienterrasse, Mittlere Terrasse, Rosenterrasse und Hufeisenterrasse. Das klingt doch recht paradisisch!? Gefördert von der EU im Jahre 2007!! Ohne Förderung läuft leider nicht mehr viel.
Der Landschaftsgarten hatte immerhin Ende des 19. Jahnhunderts eine Größe von 125 Hektar und verlief entlang des Hellebaches. 1725 wurde eine Lindenallee bis nach Liebichau angelegt. Auch die Familiengruft, die aus einem barocken Gartenpavillon entstand, befindet sich hier.

Ein Zitat aus dem Internet zur heutigen Nutzung:
„Der gesamte Schlosskomplex einschließlich der Terrassen, der Wirtschaftsgebäude und des Gestütes ist heute öffentlich zugängig, wobei die nicht oder nur teilweise rekonstruierten Räume verschiedenste Nutzungen (Galerien, Wechselausstellungen, Restaurants, Souvenirstände) erhalten haben.“

Noch eine Detailansicht vor und nach der Wiederherstellung.





Nachlesen?? Hier geht’s.

http://www.de.ksiaz.walbrzych.pl/

Projekt „Riese“

http://www.riese.krzyzowa.org.pl/?lang=d...ossary&rt=ksiaz

So, ich hoffe Ihr hattet Spaß? Ich hatte jede Menge!!
Dann bis März!! Ich freue mich schon.

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Burgen- und Schlösserfreund frank
06.02.2012 14:18 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Schlösser RE: Februar 2012 - Schloss Fürstenstein Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Lieber Frank...

Danke Dir sehr herzlich für Deinen wundervollen Beitrag... Freude Freude Freude

Da hat sich das Warten aber wirklich gelohnt!!! zwinkgrins
Werde mir das später noch einmal gaaaaaaaaanz in Ruhe an sehen!

Also... erst einmal...
Danke... wirklich wieder ein toller Beitrag von Dir! knuddeln yeah

Bis später dann...
lieben Gruß von der Bruni
Freude Freude (B)engel Freude Freude

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07.02.2012 11:39 Brunhilde ist offline E-Mail an Brunhilde senden Homepage von Brunhilde Beiträge von Brunhilde suchen Nehmen Sie Brunhilde in Ihre Freundesliste auf
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Schlösser Das Märzschloss Brieg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ja, Bruni kann es kaum erwarten und einige andere Burgenfreunde bestimmt auch nicht. Nun ist auch der Februar mit seinen 29 Tagen Geschichte und der März ist da. Neuer Monat „neues“ Schloss.
Schloss Brieg (Schlesisches Wawel) heißt auf Polnisch Brzeg (ein Zungenbrecher). lachen
Die kleine Kreisstadt mit dem Schloss liegen in der Woiwodschaft Oppeln genauer gesagt im Powiat Brzeski nicht weit von Breslau.


So sieht es aus dass Kalenderblatt mit dem Innenhof und den drei rekonstruierten Etagen - Kreuzgängen. Festlich geschmückt mit Fahnen und Banner für uns Burgen- und Schlösserfreunde!! Freude




Und aus einer anderen Perspektive. Es hat den Anschein, dass die Stutue auf dem Rücken des Pferdes fotografiert, oder?? zwinkgrins



Quelle: Internet


Kurz zur Geschichte;
- vor 1250 Gründung der Stadt Brieg durch Ostkolonisten
- 1311 bis 1675 Brieg war Residenz der Herzöge von Brieg, von Liegniz-Brieg und Liegniz-Brieg-Wohlau
- Herzog Ludwig I. (1352-1398) ließ 1389 die Schloss- (Hedwigs-) kirche erbauen
- 1428 – 1432 mehrfache Plünderung und Brandschatzung durch die Husiten
- 1544 Grundsteinlegung (an der Stelle einer gotischen Burg) zum Schlossbau unter Herzog Friedrich II., Weiterführung durch Georg II.


Einer der bedeutensten deutschen Baumeister in Brieg war der Steinmetz Kaspar Khune. Den dürfte bestimmt der Groschi kennen, oder?
Er arbeitete mit den italienischen Architekten und Baumeistern Bavor (Pahr) zusammen, die in Brieg eine Kolonie gründeten.


- 1675 der letzte Piasten-Herzog Georg Wilhelm stirbt und Brieg fiel an Böhmen (Habsburger)und wurde österreichisch
- 1741 tobte die erste Schlacht des Schlesischen Krieges vor den Toren Briegs (Schlacht bei Mollwitz), Graf von Schwerin schlug die Österreicher
- 1742 in Preußischen Besitz (ganz Schlesien), Verstärkung der Stadtmauer durch Bastionen, das Schloss wurde durch Beschuss stark beschädigt
- 1756 bis 1807 Brieg war Regierungshauptstadt von Oberschlesien
- 1807 bayrische und französische Truppen erobern Brieg, damals eine der stärksten Festungen in Ostdeutschland, und schleifen diese
- 1842 der erste Zug auf der neuen Eisenbahnlinie fuhr von Brieg nach Breslau (gilt heute als älteste Bahnlinie in Polen)
- durch Industriealisierung stieg die Einwohnerzahl von 4400 (1757) auf 27480 (1905)
- 06.Februar 1945 die Hälfte von Brieg wird durch Beschuss der Roten Armee zerstört
- 1945 bis 1947 Vertreibung der Deutschen aus Brieg
- 1966 bis 1990 Wiederaufbau des Schlosses


Die reich verzierte Fassade des Torhauses, die mit zu den prachtvollsten Renaissancebauten in Europa gehört, ist erhalten geblieben.








Heute ist im Schloss ein Piastenmuseum zur Geschichte der schlesischen Piastenlinie und der Stadt untergebracht. Zu sehen sind auch schlesische Bildhauerkunst und Malerei vom 15. bis 18. Jahrhundert. Eine Besonderheit ist hier der einzige noch in Polen erhaltene Jägerbogen (Waffe) aus dem 14. Jahrhundert.

Die Webseite der Stadt, natürlich auch auf Deutsch!


http://www.brzeg.pl/index.php?option=18&...show&art_id=153


oder


http://www.polnische-burgen.de/?idzamku=...ee9bdc91bc65c31

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Burgen- und Schlösserfreund frank
01.03.2012 10:37 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Daumen hoch! RE: Das Märzschloss Brieg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

=>Frank schreibt:
Zitat:
Ja, Bruni kann es kaum erwarten und einige andere Burgenfreunde bestimmt auch nicht.
Nun ist auch der Februar mit seinen 29 Tagen Geschichte und der März ist da. Neuer Monat „neues“ Schloss.


Jaaaaaaaaaaa... endlich!!!
Der letzte Tag im Februar war einfach zu viel... lachen
Aber... jetzt ist auch das überstanden und ich freue mich sehr!!! hurra


Lieber Frank...

also, ich muss schon sagen... wieder ganz tolle Bilder, die Du da eingestellt hast! Und der Bericht dazu... Klasse!!!

Zitat:
Original Frank

Eine Besonderheit ist hier der einzige noch in Polen erhaltene Jägerbogen (Waffe) aus dem 14. Jahrhundert.


Jetzt überlege ich mir die ganze Zeit, wie so ein Jägerbogen wohl aus sieht... Klaaaaaaaaaar... ich kann ja googeln... zwinkgrins
Doch ich muss jetzt schnell los zur Arbeit... darum geht gerade nix mehr! Bin schon spät dran!!! 8o

Lieben Gruß von der Bruni
Freude (B)engel Freude

*Ich gucke mir das noch mal in Ruhe an... etwas später!!! ;)

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01.03.2012 11:37 Brunhilde ist offline E-Mail an Brunhilde senden Homepage von Brunhilde Beiträge von Brunhilde suchen Nehmen Sie Brunhilde in Ihre Freundesliste auf
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Der Vater meines Vaters war einst der Schuhmacher für die Bewohner des Schlosses Fürstenstein. Haben immer fürstlich bezahlt, hieß es Grinsen

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03.03.2012 19:57 Groschi ist offline E-Mail an Groschi senden Homepage von Groschi Beiträge von Groschi suchen Nehmen Sie Groschi in Ihre Freundesliste auf
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Daumen hoch! Schloss Fürstenstein... und Groschis Opa... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

=>Lieber Groschi... Du schreibst...

Zitat:
Der Vater meines Vaters war einst der Schuhmacher
für die Bewohner des Schlosses Fürstenstein.
Haben immer fürstlich bezahlt, hieß es Grinsen


Da hat Dein Opa aber Glück gehabt!!!

Ich habe vor gaaaaaaaaaaanz vielen Jahren bei einer
Baronin von Dücker gearbeitet! 2 Jahre stand ich dort
in Diensten... aber die Bezahlung war nicht so üppig!

So wollte mir ihr Adoptivsohn tatsächlich noch meinen
letzten Lohn um die Hälfte kürzen... ;(

Da habe ich erst einmal alles schriftlich fest gehalten,
was ich alles so außer der vereinbarten Leistung extra,
jedoch ohne extra Bezahlung getan habe... Freude

Erst dann habe ich den mir zustehenden Lohn dann
endlich überwiesen bekommen!

Aus Kulanzgründen... so hieß es... 8o

*Irgendwie musste ich da an früher denken... Da wurde
doch der "zehnte" oder so... vom Lohn einbehalten! zwinkgrins

Lieben Gruß von der Bruni Freude

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04.03.2012 23:32 Brunhilde ist offline E-Mail an Brunhilde senden Homepage von Brunhilde Beiträge von Brunhilde suchen Nehmen Sie Brunhilde in Ihre Freundesliste auf
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Schlösser Das Aprilschloss Klitschdorf Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Burgen- und Schlösserfreunde!!


So schnell wie der Februar ist nun auch der März zu Ende. Das Aprilschloss des Schlesischen Kalenders ist kein Aprilscherz, nein es ist ein luxuriöses Konferenz- und Erholungszentrum und heißt Klitschdorf und auf Polnisch Kliczkow. Es befand sich bis 1942 im Besitz des Hauses der Fürsten zu Solms-Baruth und liegt in der Nähe von Osiecznica (Wehrau).

Bevor wir zur Geschichte kommen, erst einmal einige Bilder.









Ein Duncker darf natürlich nicht fehlen!!







Für einen Gesamtüberblick habe ich aus dem Internet noch eine Luftaufnahme. Hier kann man schön bis in den Innenhof sehen.






Und nun kurz zur Geschichte;
- 1297 Gründung von Klitschdorf durch Bolko I. von Schweidnitz als Grenzwehrburg
- 1391 die Familie von Rechenberg aus Sachsen übernimmt den Besitz (ca. 300 Jahre lang)
- 1585 wurde das Hauptgebäude (Renaissance-Stil) erbaut
- 1611 hoher Besuch durch den bömischen König Matthias
- 1767 Verkauf an Hans Christian Graf zu Solms-Baruth
- 1810 Errichtung des großen Ballsaals mit Empire-Ausstattung
- 1881 umfangreicher Ausbau der Schlossanlage und Erweiterung/ Umbau des Parks in einen 80 ha großen Landschaftspark
- 1906 wurde in Klitschdorf eine Jagd mit dem Kaiser Wilhelm II. abgehalten
- 1920 durch Erbe an Friedrich Hermann zu Solms-Baruth
- nach Teilnahme am Widerstand gegen den Nationalsozialismus und dem gescheiterten Attentat auf Hitler wurde der Besitz beschlagnahmt
- nach dem Zweiten Weltkrieg Plünderung durch die Rote Armee
- 1949 wurde die Wagenhalle und die Gesindestuben durch einen Brand zerstört
- nach 1950 war im Schloss eine Forstbehörde untergebracht
- 1971 vergeblicher Versuch durch die Technische Hochschule Breslau das Schloss zu retten (siehe Bild unten)
- nach 1990 wurde das Schloss durch eine in Breslau ansässige Firma gekauft und zu einem luxuriösen Konferenz- und Erholungszentrum ausgebaut
- 1999 Eröffnung des Luxustempels


Nach meinen Informationen blieb der Pferdefriedhof der einstigen Besitzer erhalten. Fotos dazu habe ich leider keine! Falls doch mal ein polnischer Burgenfreund, ja die gibt es auch und ich bin dabei mal einige Kontakte herzustellen, hier eventuell einige Fotos einstellen könnte, das wäre prima!?

Zum Abschluss noch ein Bild, das ich wiedermal durch Zufall im Internet gefunden habe.
Dafür, dass das Schloss den Zweiten Weltkrieg fast ohne Schäden überstanden hat, hat man es in den friedlichen Jahren danach so wie im Bild unten gezeigt, verkommen lassen.



Quelle: Internet


Mehr im Internet nicht nur in Polnisch, sondern auch in Deutsch.

http://kliczkow.com.pl/kliczkow/18296.xml?null

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03.04.2012 21:53 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Schlösser Maischloss Braunau – „Die interessanteste touristische Einrichtung“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Burgen- und Schlösserfreunde!!

Nun sind wir schon im Wonnemonat Mai und wie schon oben genannt ist heute das Schloss Braunau mein Thema. Eins gleich vorneweg, das Braunau um das es hier geht, liegt in Schlesien und nicht zu verwechseln mit dem Braunau in Österreich!!

Und damit ihr seht wie das Schloss aussieht, gleich mal das Kalenderblatt.





Und eine „Nahaufnahme“;





Ich habe oben in der Überschrift bewusst „Die interessanteste touristische Einrichtung“ mit eingetragen, weil das Schloss Braunau Preisträger im Wettbewerb der niederschlesischen Touristenorganisation in dieser Kategorie die beste Unterkunftseinrichtung 2007 verliehen bekam. Und darauf kann man schon ein bisschen stolz sein, oder??

Braunau, das heutige Bruno’w (polnisch) liegt im Landkreis Lüben (poln. Lubin) in Schlesien. Es gibt noch ein Braunau im Landkreis Löwenberg i. Schlesien!!

Früher hatte der achteckige Schlossturm eine Haube, wie diese alte Ansichtskarte zeigt.




Quelle: Internet


So und wie gehabt etwas zur Geschichte;

- 15. Jh. erste Erwähnung eines Hofes in Brunau unter den Herren von Zedlitz
- Graf Bernhard von Schmettau wird 1740 bis 1750 neuer Besitzer und lässt den alten Hof in ein kleines zweietagiges Barockschloss umbauen
- 1787 werden die Brüder Christoph Heinrich und Ernest von Schweidnitz Besitzer, leider hatten sie nur drei Wochen etwas davon, dann brannte alles nieder
- auf den Ruinen wurde eine zweistöckige Residenz im Stil des neobarock errichtet, die ausführenden Architekten waren Mohrenberg und Scholtz (beide aus Schlesien)
- 19. Jh. Familie von Cottenet lässt nach dem Erwerb der Anlage im oberen Fassadenteil des Kutscherhauses gleich neben dem Eingangstor ihr Wappen anbringen, weitere Umbauten waren Ausbau des Schlosses (historischer Stil), Wagenhaus, Wasserfall und der Garten (Eduard Petzold)
- 1900/01 wurde der südliche Schlossflügel, der achteckige Turm und eine Orangerie errichtet
- 1930er Jahren wurde eine Sportschule der Hitlerjugend eingerichtet
- nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss verwüstet


Noch ein Bild, wie es im Mai nicht aussehen sollte!!




Quelle: Internet

Wer mehr darüber und über Schlesien allgemein wissen möchte, gibt es regelmäßig bunt bedruckte Zeitschriften!!




Quelle: Internet


Mehr Infos gibt es im Internet;

http://brunow.pl/de/index.html

http://www.hrs.de/hotels/de/polen/lwowek...now-444133.html


http://www.schlesien-heute.de/links_schloesser.htm

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RE: Das Aprilschloss Klitschdorf Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von frank

Klitschdorf und auf Polnisch Kliczkow. Es befand sich bis 1942 im Besitz des Hauses der Fürsten zu Solms-Baruth und liegt in der Nähe von Osiecznica (Wehrau)...

Nach meinen Informationen blieb der Pferdefriedhof der einstigen Besitzer erhalten. Fotos dazu habe ich leider keine! Falls doch mal ein polnischer Burgenfreund, ja die gibt es auch und ich bin dabei mal einige Kontakte herzustellen, hier eventuell einige Fotos einstellen könnte, das wäre prima!


Hallo Frank,
ich war vor ein paar Wochen dort und habe ein Foto gemacht:



Juno, 1938. Wie geschrieben ist da nicht viel übrig geblieben.

Ein paar Schritte von dem Schloss entfernt gibt es eine kleine, alte Kirche. Auf dem Friedhof habe ich das gefunden:



Mehr Informationen über Hans Heinrich XI. von Hochberg findet Ihr hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Heinrich_XI._von_Hochberg

Viel Spass

Damian ;)
15.05.2012 06:22 damian ist offline E-Mail an damian senden Beiträge von damian suchen Nehmen Sie damian in Ihre Freundesliste auf
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Daumen hoch! Kontakt nach Polen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Damian!
Ich habe nochmal nachgedacht, wie und wo polnische und deutsche Burgen- und Schlösserfreunde in Kontakt und Erfahrungsaustausch treten können.
Da ist mir eingefallen, das mir die Vorsitzende des Freundeskreises Schlösser und Gärten in der Mark erzählt hat, das sie mit polnischen Vereinen bereits Kontakte aufgenommen hat.
Immerhin haben sie schon diese Hefte, die ich von brandenburgischen Schlössern und Herrenhäusern vorgestellt habe, auch schon von polnischen Schlössern wie z.B. Brody herausgegeben.
Wenn Du interessiert bist, Kontakt übers Internet Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V. oder über mich!

Gruß Frank

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Ein freundliches "Burg auf"
Burgen- und Schlösserfreund frank

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von frank: 15.05.2012 22:31.

15.05.2012 09:46 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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RE: Kontakt nach Polen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Frank,
danke sehr für Deinen Beitrag.

Natürlich habe ich Interesse an neue Informationen bzw. als Quelle für Nachrichten/Informationen zu dienen. Gerne würde ich Kontakt aufnehmen - wer weiss wie sich die Zusammenarbeit entwickeln kann...

Bitte kontaktiere mich über PN Grinsen

Einen schönen Tag und viele Grüße

Damian
15.05.2012 10:24 damian ist offline E-Mail an damian senden Beiträge von damian suchen Nehmen Sie damian in Ihre Freundesliste auf
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RE: Maischloss Braunau – „Die interessanteste touristische Einrichtung“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Schloss Braunau (Brunów) ist sicherlich sehr sehenswert...



Noch eine kleine Geschichte



Viele Grüße

Damian
15.05.2012 10:50 damian ist offline E-Mail an damian senden Beiträge von damian suchen Nehmen Sie damian in Ihre Freundesliste auf
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Schlösser Junischloss Lomnitz Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!


Für unsere Mütter sind wir immer Kinder, ob wir wollen oder nicht! Deshalb an Alle noch Glückwünsche zum Kindertag. Eigentlich sollte jeder Tag ein Kindertag sein!!! Freude Freude Freude Freude Freude Freude Freude Freude Freude Freude Freude Freude


Zu Lomnitz, polnisch Lomnica, möchte ich mich so kurz wie möglich halten.
Es geht auf eine Wasserburg zurück in das Jahr um 1391. Bis 1650 waren hier die von Zedlitz ansässig.
- 1720 ließen die aus Böhmen stammenden von Thomagnini die Burg abreißen und an dieser Stelle ein Barockschloss errichten
- 1835 an die Familie von Küster, Umbau im Biedermeierstil
- Nutzung nach der Vertreibung bis 1979 als Dorfschule, dann Leerstand
- ein Nachfahr der von Küster kaufte nach der Wende Schloss und 10 ha Park und Wiese, richtete ein kleines Hotel ein
-unterstützt wurden sie vom "Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur e.V." (VSK)


Hier nun einige Bilder zu Zeiten von Herrn Duncker sowie vor und nach der Renovierung!!

















Mehr gibt es hier;


http://www.palac-lomnica.pl/de

http://bernievancastle.de/index.php?opti...=article&id=545

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01.06.2012 10:36 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Schlösser Julischloss Gröditzburg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!!

Lange hat es gedauert und der Monat Juli ist auch schon wieder 10 Tage alt und da merkt man erst mal wie die Zeit vergeht. Das erste Halbjahr 2012 ist Geschichte und nun werden die Tage auch wieder kürzer (leider).
Kommen wir also zum Kalenderblatt Juli 2012 zur Gröditzburg (polnisch: Grodziec). Es ist zwar ein Kalender über Schlesische Schlösser, aber eine Burg ist auch „nicht schlimm“! lachen



Quelle: Kalender


Diese tolle Burganlage ist in der Woiwodschaft Niederschlesien zu finden und gehört heute zur Gemeinde Zagrodno im Powiat Zlotoryjski. Ich hoffe das ist richtig geschrieben!? Wenn doch mal ein Fehler zu finden sein sollte, bitte ich Damian um Korrektur. Vielen Dank.
Ersterwähnung der Burg war schon am 23.04.1155 und zwar in der sogenannten Pabstbulle von Hadrian IV. Nach Plünderungen während der Hussitenkriege erwarb der Herzog Friedrich I. (Liegnitz) die Burg. Die begonnenen Umbauarbeiten führte sein Sohn Friedrich II. fort.
Die Anlage wurde im Dreißigjährigen Krieg fast vollständig zerstört.
Durch die vielen Touristen, die die Ruine ab 1830 herum besuchten entschied man sich für den historischen Wiederaufbau der Burg im neugotischen Stil.
Anfang des 20. Jahrhunderts wird als Besitzer eine Familie von Dircksen genannt, die von 1906 bis 1908 Sicherungsarbeiten sowie Ergänzungen wie z.B. die Kapelle unter dem Architekten Bodo Ebhardt, der ja wie viele wissen Mitbegründer und erster Präsident der Deutschen Burgenvereinigung mit Sitz auf der Marksburg am Rhein war, durchführte.
Noch heute befindet sich eine Gedenktafel an der Burg von der festlichen Eröffnung 1908, an der auch SKH Wilhelm II. teilnahm.
Noch zwei ältere Ansichten und eine Postkarte;



Quelle: Internet



Quelle: Internet



Quelle: Internet


Hier gibt es wie immer mehr;

http://www.grodziec.com/die-groeditzburg.html

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10.07.2012 10:10 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Burgen Augustburg Tzschocha Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!!

Ja ja, der August ist nun schon über seine Mitte und ich habe es doch noch vor Ende des Monats geschafft, Euch diese tolle Anlage vorzustellen.
Der Kalender heißt zwar Schlesische Schlösser, aber eine Burg ist auch „nicht schlecht“, ist ja auch nicht die Erste hier!
Zur Burg Tzschocha (polnisch Zamek Czocha) liegt im Landkreis Lauban (Powiat Lubanski) in Schlesien (wo sonst?) in der Nähe von Marklissa (Lesna). Nochmals zum Verständnis, es ist heute der polnische Teil der Oberlausitz!

Das Wasser auf dem einen Bild (Kalenderblatt) ist die Marklissa-Talsperre (polnisch Jezioro Lesnianskie) die den Fluss Queis aufstaut und damit eine tolle Kulisse zum Steilufer des Landvorsprunges mit der Burg bildet.






Quelle: Kalenderblatt


Noch kurz zur Geschichte;

- Erbauung Mitte des 13. Jh. durch den böhmischen König Wenzel (polnisch Waclaw) II. von Böhmen
- das Gebiet lag damals an der böhmischen Nordgrenze
- 1316 bekommt Heinrich I. von Schweinitz (Piastenprinz Henryk I. Jaworski) bei seiner Heirat mit der Tochter des oben genannten böhmischen Königs, Agnes (polnisch Agnieszka 1305-1337) die Burg „geschenkt“
- übrigens war der Wenzel mit Elisabeth Richza von Polen in zweiter Ehe verheiratet
- 1346 mit dem Tod Heinrichs fällt die Burg wieder an Böhmen
- 1389 werden die Brüder von Dohne auf Grafenstein (Grabstejn) als Besitzer genannt
- die Familie von Nostitz ist von 1453 bis 1703 Eigentümer und lässt durch Umbauten in den Jahren 1525 und auch 1611 die Burg im Renaissance-Stil und zur Verteidigung gegen Feuerwaffen anpassen
- Johann Hartwig von Uechtritz wird Anfang des 18. Jh. Besitzer
- leider brannte die Burg 1793 aus
- 1909 kaufte Ernst Gütschow, Generaldirektor der Zigarettenfabrik Jasmatzi, die Burg und ließ sie von keinem anderen als von Bodo Ebhardt (wir kennen ihn alle von der Marksburg) bis ins Jahr 1914 umbauen
- die Familie Gütschow bewohnte die Burg bis 1945
- auch Tzschocha wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geplündert und verwüstet
- ab 1952 wurde für Militärangehörige ein Freizeitzentrum eingerichtet

Das ab 1996 eröffnete Hotel kann auch mit deutschen Führungen besichtigt werden.



Quelle: Internet


Das Bild zeigt die Burg im niederschlesischen Miniaturenpark;


Quelle: Internet


Mehr Infos und Bilder gibt es hier;

http://www.niederschlesien.net/gabaeuden...zschocha-czocha

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18.08.2012 15:59 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Danke Frank Freude
Ich war schon ganz gespannt, welches Schloss der Kalender jetzt zeigt :)

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Liebe Grüße
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