Burgen und Schloesser
Registrierung Kalender Mitgliederliste Galerie Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

wehrbauten.de ist online seit

Burgen und Schloesser » Rund um die Burg und das Schloss » Hier seid Ihr gefragt » Unterwegs auf dem Harzer Klosterwanderweg » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Unterwegs auf dem Harzer Klosterwanderweg
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
frank frank ist männlich
Großherzog


images/avatars/avatar-261.gif


[meine Galerie]
Dabei seit: 06.01.2011
Beiträge: 1.718
Vorname: Frank
Herkunft: Mark Brandenburg

Unterwegs auf dem Harzer Klosterwanderweg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Warum soll man wandern in reizvoller Natur nicht mit Geschichte und Kultur verbinden?
Ich war im Harzurlaub auf Pilgertour (Fototour) und bin auch auf dem Klosterwanderweg gewandert. Alle Objekte habe ich leider nicht besuchen können, aber das ist Grund genug, wieder dort hin zu fahren.
Der Harzer Klosterwanderweg hat eine länge von ca. 67 Kilometern und verbindet neun einmalige Orte wie Klöster und Kirchen miteinander.
In den Klöstern gibt es zwar keine Mönche oder Nonnen mehr, aber " Klöster waren und sind Schatzkammern der Geschichte, Orte des Wissens und Bewahrens, Stätten des Gebets."
Hier fand ich Ruhe und Entspannung, konnte sich Körper, Geist und Seele erholen. (Man sollte öfter Urlaub machen!)
Der Harz "ähnelt" den Landschaftsparks an Schlössern und Gutshäusern, alle paar Meter entdeckt man was anderes, gibt es neues zu sehen.
Egal wo man startet, ob in Thale am Kloster Wendhusen oder am anderen "Ende" des Klosterwanderweges in Goslar an der Neuwerkkirche oder einfach mittendrin wie ich am Kloster Michaelstein bei Blankenburg, man muss es nur tun!
Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, kann auch mit dem Auto an die Objekte heranfahren, ein Besuch wie auch immer lohnt sich.
An dem Klosterwanderweg und in den Objekten gibt es insgesamt 15 sogenannte "Engelsbänke", die zum verweilen einladen. Hier solch eine Bank am ehemaligen Standort des Klosters Himmelpforte.



Quelle: frank


Noch kurz als Ergänzung zu den Engelsbänken. Der Entwurf stammt vom Holzkünster Werner Fleck aus Blankenburg. Diese einzigartigen Bänke wurden von der Jugendwerkstatt der Goslarschen Höfe in Handarbeit hergestellt und mit individuellen Segenswünschen sowie einem QR-Code versehen, der Informationen zum Weg und Ort "verraten".

Als Erinnerung an den Besuch kann man sich auch in das Begleitheft, das zum Beispiel über das Büro der Harzer Wandernadel für 2,50 Euro Schutzgebühr bezogen werden kann, einen großen runden Stempel reinstempeln. Diese befinden sich in gut sichtbaren roten Stempelkästen (Siehe Foto oben) der Harzer Wandernadel, wovon es insgesamt neun gibt (an jedem Objekt einen). Hat man "alle neun" verschiedene Stempel im Heft vereint, kann man für die erbrachte Leistung das Abzeichen in Form eines kupfernen Pilgerkreuzes erwerben.

Das Begleitheft mit dem Turm des Klosters Ilsenburg vorne drauf sieht so aus;



Quelle: frank


Und so sehen die Stempelabdrücke aus, hier stellvertretend für das oben bereits erwähnte Kloster Michaelstein, das sich in reizvoller ruhiger Lage mit den Fischteichen, seinem beeindruckenden Kreuzgang und dem sehenswerten Torturm befindet.



Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank


Des weiteren der Stempel des Klosters Himmelpforte (gegründet 1253) im Ortsteil Hasserode (Wernigerode), von dem Objekt leider nur noch spärliche Überreste vorhanden sind. Es war das erste Augustiner-Eremitenkloster nördlich der Alpen.



Quelle: frank



Quelle: frank


und als letztes Beispiel möchte ich den Stempel des Klosters Drübeck, das erstmals im Jahre 960 urkundlich erwähnt wurde, ablichten. Hier kann wer möchte auch übernachten.



Quelle: frank



Quelle: frank


Verlaufen kann man sich eigentlich nicht, nur immer dem Wegweiser folgen.



Quelle: frank


Übrigens liegen die Klöster Michaelstein, Drübeck wie auch das benachbarte Kloster Ilsenburg an der bekannten und interessanten "Straße der Romanik". (Das Buch dazu ist bereits hier im Forum eingestellt/vorgestellt.)

Oft im Hintergrund sichtbar, zumindest bei schönem Wetter, der Brocken mit seinen 1141 Metern. Der Rundumblick von dort oben sei jedem Harzreisenden ans Herz gelegt. Selbst Johann Wolfgang von Goethe war damals dort oben (wo war der nicht?) und das ohne Schmalspurbahn.

Der Vollständigkeit halber möchte ich zum Schluss alle neun ehemaligen Klöster und Kirchen aufzählen.
Diese sind beginnend von Nord nach Süd, Neuwerkkirche Goslar (ehemalige Klosterkirche „St. Maria in horto“ /Heilige Maria im Rosengarten), barocke Stiftskirche St. Georg bei Goslar (Grauhof), Kloster Wöltingerode, Kloster Ilsenburg (St. Peter und Paul), Kloster Drübeck (St. Vitus), wenige Reste des Klosters Himmelpforte bei Wernigerode (OT Hasserode), Kloster Michaelstein (dem Erzengel Michael geweiht) und die ehemalige Klosterkirche jetzt Bergkirche St. Bartholomäus beide in Blankenburg (Harz) sowie das Kloster Wendhusen in Thale (ältestes Kloster in Sachsen-Anhalt).

Mir persönlich war der Harzbesuch, insbesondere das Wandern auf dem Klosterwanderweg eine Bereicherung und das "schlimme" ich würde es wieder tun!


Mehr Informationen gibt es hier;

http://www.harzer-klosterwanderweg.de/Startseite/39,0.html

http://www.ilsenburg-tourismus.de/Wander...ik/208,141.html

Noch kurz die Spielregeln zur Wandernadel „Harzer Klosterwanderweg“
Für die Wandernadel „Harzer Klosterwanderweg“ sind insgesamt 9 Stempel nachzuweisen.
Im Begleitheft werden die neun unterschiedlichen Stempel am Harzer Klosterwanderweg gesammelt. Sie befinden sich in den purpurroten Stempelkästen an den jeweiligen Klosterorten.
Sollte trotz bester Wartung einmal ein Stempel nicht vorhanden oder das Stempeln aus Witterungsgründen nicht möglich sein, so genügt es, wenn die Identifikationsnummer des Stempelkastens (auf der Innenseite der Vorderklappe) und die Örtlichkeit im Stempelfeld notiert wird. Dies wird als Nachweis ebenfalls anerkannt.
Als Belohnung kann man eine Wandernadel mit einem kupfernen Pilgerkreuz erwerben.



Zusätzlich zum Begleitheft gibt es noch eine kostenlose Wanderkarte, die ebenfalls über das Büro der Harzer Wandernadel erhältlich ist. Ich habe meine im Kleinen Schloss Blankenburg/Harz bekommen, wo sich das Servicebüro befindet.

http://www.harzer-wandernadel.de/kontakt/servicebuero/

Wer mehr wandern möchte quer durch und über den Harz, der kann das gerne tun. Über den ganzen Harz sind insgesamt 222 Stempelstellen (grüne Kästen) der bereits erwähnten Harzer Wandernadel verteilt. Hier gibt es Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Wer möchte kann Wanderkönig oder wer alle 222 Stempel "erwandert" auch Wanderkaiser werden. Das haben übrigens schon mehr als 4000 Wanderer erreicht.

Na dann, gutes Wandern und bleibt gesund!

Mehr Infos hier;

http://www.harzer-wandernadel.de

__________________
Ein freundliches "Burg auf"
Burgen- und Schlösserfreund frank
07.09.2017 10:38 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Burgen und Schloesser » Rund um die Burg und das Schloss » Hier seid Ihr gefragt » Unterwegs auf dem Harzer Klosterwanderweg

Views heute: 2.617 | Views gestern: 14.416 | Views gesamt: 60.353.077


Impressum Datenschutzerklaerung
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH